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Warum sind rutschfeste Schuhüberzieher mit Punktesohle in Laboren notwendig?

Time : 2025-11-25

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Häufige Rutschgefahren: Nasse Böden, Chemikalienspills und elektrostatisch anfällige Oberflächen

Drei Hauptrutschgefahren häufen sich in Laborumgebungen, die herkömmliche Schuhe einfach nicht gut genug bewältigen. Zunächst einmal ist überall Wasser vorhanden – durch Reinigungsarbeiten oder Feuchtigkeitsansammlungen – was die Gehflächen gefährlich rutschig macht. Dann gibt es noch all die chemischen Unfälle: Öltropfen, Lösungsmittelaustritt, Säureausläufe – diese beeinträchtigen nicht nur den Schuhgriff, sondern zersetzen im Laufe der Monate sogar das Bodenmaterial selbst. Und vergessen wir nicht die Probleme mit statischer Elektrizität in der Nähe empfindlicher elektronischer Geräte. Ein einziger kleiner Funke durch statische Aufladung kann jemanden so sehr erschrecken, dass er stolpert und stürzt. In Laboren sind ohnehin häufig schnelle Bewegungen zwischen den Arbeitsstationen erforderlich. Wenn sich dann diese verschiedenen Gefahren kombinieren, werden Rutschunfälle zu einer der häufigsten Verletzungsursachen in Forschungseinrichtungen landesweit.

Warum herkömmliche Schutzüberzieher versagen: OSHA- und ISO-Daten zu sturzbedingten Verletzungen im Labor

Das Problem mit herkömmlichen glatten Schuhschonern liegt darin, dass sie zu sehr darauf fokussiert sind, Partikel einzuschließen, aber völlig die Griffigkeit vernachlässigen, was zu zahlreichen Ausrutschern führt. Die Occupational Safety and Health Administration hat herausgefunden, dass etwa ein Viertel aller Verletzungen in Laboren auf Ausrutschen oder Stolpern zurückzuführen ist, wobei schlechte Schuhe oft die Ursache sind. Tests nach den ISO 20345:2021-Standards zeigen, dass diese Standardüberzüge auf nassen Oberflächen kaum einen Reibungskoeffizienten von 0,30 bis 0,40 erreichen. Das liegt deutlich unter der von Experten empfohlenen Marke von 0,50, die für besonders riskante Bereiche erforderlich ist. Kein Wunder, dass bei der normalen Probennahme so viele Unfälle passieren, da in Laboren ständig Flüssigkeiten verschüttet werden und die meisten einfachen Schutzausrüstungen mit dieser Situation nicht angemessen umgehen können.

Das Dilemma zwischen Reinraum-Qualität und Laborsicherheit: Wenn Partikelkontrolle die Rutschfestigkeit beeinträchtigt

Viele Laborräume verwenden letztendlich Reinraum-Schuhüberzieher, auch wenn sie in nassen Laborumgebungen arbeiten. Dabei legen sie großen Wert auf besonders glatte Sohlen zur Kontrolle von Partikeln, vergessen dabei jedoch Sicherheitsaspekte. Was passiert? Es entsteht hier ein großes Kompromissdilemma. Glatte PVC-Sohlen reduzieren zwar eindeutig die Abgabe von Partikeln, doch Studien gemäß ASTM F2913-22 zeigen, dass dieselben Sohlen das Rutschen auf nassen Böden um 60 % wahrscheinlicher machen. Auch Labore, die mit Elektronik arbeiten, stehen vor besonderen Herausforderungen. Diese Bereiche benötigen Schuhe aus ableitfähigen Materialien, doch häufig bieten diese Materialien nicht ausreichend Grip, wenn jemand schnell auf Verschüttungen reagieren muss. Deshalb steigt das Interesse an speziellen rutschfesten Schuhüberziehern mit punktierten Sohlen. Das Design beinhaltet gezielte Profilmuster, die einerseits die Sauberkeit erhalten und gleichzeitig den Mitarbeitern sicheren Halt bieten.

Wie die rutschfeste Technologie mit punktierten Sohlen die Griffigkeit in Laboren verbessert

Gepunktete und waffelartige PVC-Sohlen im Vergleich zu glatten Sohlen: ASTM F2913-22 COF-Testergebnisse

Schuhe für Laborumgebungen müssen verhindern, dass Mitarbeiter auf nassen oder mit Chemikalien kontaminierten Böden ausrutschen. Laut den ASTM F2913-22-Standards besteht ein deutlicher Unterschied zwischen verschiedenen Sohlenarten. Glatte Sohlen erreichen beim Gehen über nasse Fliesen nur einen Reibungskoeffizienten (COF) von etwa 0,25 bis 0,35. Hingegen performen Schuhe mit gepunkteten oder waffelartigen PVC-Sohlen deutlich besser und erreichen einen COF von 0,45 bis 0,60. Das bedeutet etwa 80 % mehr Grip, was zu weniger Ausrutschunfällen führt. Die speziellen Profilmuster bilden tatsächlich winzige Kanäle, die Wasser von der Kontaktstelle wegdrücken und verhindern, dass der Schuh wie ein Auto auf Eis wegrutscht. Unabhängige Tests zeigen außerdem, dass diese waffelartigen Sohlen ihre Griffigkeit auch nach Kontakt mit verschiedenen in Laboren üblichen Chemikalien beibehalten. Damit erfüllen sie den von OSHA festgelegten Mindestwert von 0,50 COF für Bereiche, in denen Stürze besonders gefährlich wären.

Vorteile des Mikro-Designs: Oberflächenkontakt, Schmutzabfuhr und Grip-Stabilität

Schuhabdeckungen mit rutschfesten Punkten an der Unterseite eignen sich tatsächlich sehr gut, um die Sicherheit von Personen zu gewährleisten. Die kleinen Erhebungen drücken stärker auf den Boden als herkömmliche flache Sohlen, wodurch sie bei glatten Bedingungen besser haften. Wir sprechen hier von etwa 40 % mehr Druck. Und betrachten Sie auch die Rillen im Muster – sie schieben praktisch Störstoffe wie Glassplitter oder Staubpartikel beiseite, die sonst verhindern würden, dass die Schuhe am Boden haften. Besonders vorteilhaft ist, dass die Profilrillen in mehrere Richtungen verlaufen. Dadurch wird ein seitliches Abrutschen der Füße bei plötzlichen Drehungen oder Wendungen verhindert. Tests haben gezeigt, dass diese Schuhe deutlich seltener ausrutschen als normale Modelle – nach einigen Studien möglicherweise bis zu 70 % weniger. Außerdem ein weiterer, oft übersehener Vorteil, der gerade in Laboren und Krankenhäusern wichtig ist: Diese speziellen Sohlen reduzieren die Ansammlung statischer Elektrizität. Das bedeutet sichereres Gehen in der Nähe empfindlicher Geräte, während gleichzeitig eine gute Griffigkeit erhalten bleibt.

Auswahl der richtigen rutschfesten Schuhüberzieher mit Punktesohle für das Gefahrenprofil Ihres Labors

Abstimmung der Sohlenstruktur, des Materials (PVC/Vlies) und der Laboranforderungen (chemisch, biologisch, statisch)

Bei der Auswahl rutschfester Schuhabdeckungen mit kleinen Punkten an der Sohle spielt es eine große Rolle, um welche Art von Laborumgebung es sich handelt. In Laboren, in denen mit Chemikalien gearbeitet wird, benötigt man widerstandsfähige Materialien, die Spritzern standhalten; hier eignen sich am besten PVC-Sohlen, da sie flüssigen Medien widerstehen und länger halten, wenn sie korrosiven Stoffen ausgesetzt sind. In biologischen Forschungslaboren bevorzugen die Mitarbeiter dagegen Vliesstoffe, da diese eine bessere Luftzirkulation ermöglichen und nach stundenlangem Stehen nicht so stark erhitzt werden. Befindet sich im Labor empfindliche elektronische Ausrüstung, die durch elektrostatische Entladung beschädigt werden könnte, sind spezielle leitfähige Schuhabdeckungen erforderlich, die den ANSI/ESD S20.20-Normen entsprechen. Strukturierte Sohlen mit Punkten oder Waffelmustern bieten laut Prüfnormen wie ASTM F2913-22 einen deutlich besseren Grip auf nassen Böden als glatte Sohlen. Diese Muster helfen zudem, Schmutz und Ablagerungen abzutreten, anstatt sie einzufangen, wodurch die Umgebung insgesamt sauberer bleibt und das Risiko von Ausrutschen verringert wird.

Compliance-Ausrichtung: Integration des Rutschschutzes in die ISO- und GMP-Sicherheitsprotokolle

Bei der Ergänzung der Sicherheitsvorschriften für Labore um rutschfeste Schuhüberzüge mit rückseitig punktierten Sohlen müssen Einrichtungen gleichzeitig zwei wichtige Standards erfüllen. Erstens müssen sie den Anforderungen der ISO 20347:2021 bezüglich der Rutschfestigkeit genügen, die einen Mindestreibwert (COF) von 0,28 vorschreibt. Gleichzeitig verlangen die Vorschriften des Anhangs 1 der Allgemeinen Herstellungspraxis (GMP) eine strenge Kontrolle von Partikeln. Eine ordnungsgemäße Dokumentation ist entscheidend, um nachzuweisen, dass diese Überzüge tatsächlich wirksam gegen Rutschunfälle sind und gleichzeitig eine Kontamination verhindern. Dies ist besonders in Bereichen mit hohen Reinheitsanforderungen, wie beispielsweise Reinräumen der Klasse A/B, von großer Bedeutung. In diesen empfindlichen Umgebungen spielt die elektrostatische Ableitfähigkeit des Materials eine große Rolle, da bereits kleine elektrostatische Entladungen Probleme verursachen können. Regelmäßige Inspektionen helfen, die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften sicherzustellen und gute Gewohnheiten im Risikomanagement zu fördern. Diese Prüfungen sind keine bloßen Papierarbeiten, sondern echte Gelegenheiten, Probleme zu erkennen, bevor sie im täglichen Betrieb zu schwerwiegenden Störungen führen.

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